Allgemeine Geschäfts- und Zahlungsbedingungen für die Ausführung
der Werksleistungen durch die CRS GmbH
(gültig ab 31.03.2015)

 

§ 1 Allgemeines
Die Firma CRS GmbH, abgekürzt CRS, führt die ihr übertragenen Arbeiten als Werksunternehmer im Sinne des § 631 BGB ausschließlich auf derGrundlage dieser allgemeinen Geschäfts- und Zahlungsbedingungen aus. Der Besteller erkennt mit der Auftragserteilung an die CRS, dieseGeschäftsbedingungen ausdrücklich an. Diese Geschäftsbedingungen gelten für die Dauer der gesamten Geschäftsbeziehung. Abweichende Bedingungen sind zwischen beiden Parteien ausdrücklich und schriftlich, zu vereinbaren. Ohne eine solche ausdrückliche Vereinbarung werdendiesen allgemeinen Geschäfts- und Zahlungsbedingungen entgegenstehende Bedingungen seitens der CRS nicht anerkannt. Eine etwaigeUngültigkeit einzelner Bestimmungen der vorliegenden Geschäfts- und Zahlungsbedingungen berührt die Gültigkeit und Wirksamkeit derBedingungen im Übrigen nicht. Bei Nichtigkeit einzelner Bedingungen sind die Werkvertragspartner verpflichtet, im Sinne des tatsächlich Gewollten zu verfahren.

§ 2 Zustandekommen des Vertrages; Vergütung
Die werksvertragliche Ausführung der Dienstleistung kommt nach Abruf erst durch die ausdrückliche Auftragsbestätigung seitens CRS zustande.
Es gelten die im jeweiligen konkreten Einzelfall vereinbarten Vergütungen. Mangels einer im Einzelfall konkret getroffenen Vereinbarung gelten die zwischen den Geschäftspartnern zuletzt üblichen Bedingungen. Ansonsten gilt die übliche Vergütung, gemäß Preisliste der CRS, für die Arbeiten als vereinbart.

§ 3 Lieferverzögerungen
CRS verpflichtet sich, die ihr übertragenen Werkleistungen nach Maßgabe der vertraglichen Abrede fristgerecht auszuführen. Für nicht im geschäftlichen Einflussbereich von CRS liegende Verzögerungen, hat diese nicht zu haften. Auch für Lieferverzögerungen besteht keine Ersatzpflicht.

§ 4 Vergütung; Berechnung; Zahlungsverzug
CRS berechnet dem Besteller die Vergütung nach der Maßgabe der vertraglichen Abrede, wobei der Besteller mangels einer anderweitigen Abrede eine Berechnung erhält, in welcher der Materialverbrauch nach Aufwand berechnet wird und der Einsatz von Werkzeugen und Maschinen ebenso mit den üblichen Sätzen berechnet wird, wie die von den Mitarbeitern der CRS erbrachten Leistungen nach Aufwand in Stunden
abgerechnet werden. Der Auftraggeber hat der CRS alle zur Abrechnung relevanten Daten (Bestellnummer, SAP-Nummern, etc.) innerhalb von 24 Std. zu übermitteln, um damit eine ordnungsgemäße Abrechnung des Auftrags zu gewährleisten. Ist vom Besteller/Abnehmer nicht innerhalb von 3 Werktagen eine Auftragsbestätigung zurück, so kann die CRS weitergehende Arbeiten umgehend einstellen, bis eine Auftragsbestätigung vorliegt, oder die geleistete Arbeit bezahlt wurde. Sollten die erforderlichen Abrechnungsdaten (Bestellnummer, SAP Nummern,
Auftragsbestätigung, etc.) nicht vorliegen, erklärt der Auftraggeber sein Einverständnis dazu, die Abrechnungen ohne Angaben von Bestellnummer, SAP Nummern, Auftragsbestätigung, etc. gegen sich gelten zu lassen. Die Zahlungen sind nach Rechnungseingang sofort und ohne Abzug fällig. Nach der ersten Mahnung durch CRS besteht Zahlungsverzug. Sollte CRS gezwungen sein einen Anwalt einzuschalten, hat der Auftraggeber sämtliche hierdurch begründete weitere Kosten zu tragen.

§ 5 Zwischenrechnungen
Die CRS ist berechtigt für in sich abgeschlossene Teile und vereinbarte Leistungen, Zwischenrechnungen zu erstellen. Die CRS ist auch berechtigt für festbestimmte Zeiträume, etwa jeweils eine Woche, Zwischenrechnungen zu erstellen.

§ 6 Gewährleistung
Etwaige Gewährleistungsansprüche des Bestellers gegen CRS sind unverzüglich nach Kenntnis schriftlich geltend zu machen. Sie werden zunächst auf das Recht der Nachbesserung oder Ersatzlieferung beschränkt. Sofern die Nachbesserung oder Ersatzlieferung fehlschlägt, verbleibt dem Besteller das Recht, Herabsetzung der Vergütung (Minderung) oder nach seiner Wahl Rückgängigmachung des Vertrages (Wandlung) zu verlangen.

§ 7 Haftung
Die Haftung von CRS für Schäden aus ihrer werkverträglichen Tätigkeit, insbesondere für Folgeschäden, wird ausgeschlossen, sofern nicht grob fahrlässig oder gar vorsätzliche Vertragsverletzungen in Rede stehen.

§ 8 Aufrechnung
Die Aufrechnung durch den Besteller mit bestrittenen und nicht rechtskräftig festgestellten Forderungen gegenüber vertraglichen Zahlungsansprüchen von CRS wird ausgeschlossen.

§ 9 Zahlungsverzug und Zurückbehaltungsrecht
Ist der Besteller mit Zahlungen für bereits erbrachte Leistungen in Verzug so kann die CRS weitergehende Arbeiten umgehend einstellen und die ihr übertragenen Werkleistungen so lange zurückhalten, bis vollumfängliche Zahlung seitens des Bestellers geleistet worden ist.

§ 10 Haftpflichtversicherung
Eventuelle Haftpflichtansprüche, die im Feld aus unseren Werkleistungen resultieren, sind durch eine Haftpflichtversicherung abgedeckt, jährlich in Höhe von Euro 10 Mio. für Personen- und Körperschaden sowie für Vermögensschäden.